Zeitarbeit
- 50 Prozent der M+E-Betriebe nutzen überhaupt keine Zeitarbeit. (Quelle: IAB Betriebspanel Juni 2011)
- Für den Arbeitsmarkt ist Zeitarbeit unverzichtbar. Sie gibt den Betrieben Luft zum Atmen und ermöglicht Schwächeren den Einstieg in Arbeit: 66 Prozent der neu eingestellten Zeitarbeiter waren vorher ohne Arbeit – und sind deshalb nicht so erfahren und produktiv wie die Stammkräfte.
- 14 Prozent aller Zeitarbeiter werden vom Kunden übernommen. Weitere 20 Prozent erhalten eine Stelle bei anderen Firmen (Quelle: BAP). Doch nicht nur dieser „Klebeeffekt“ zählt: Wer es in die Zeitarbeit geschafft hat, besitzt bereits eine vollwertige Stelle im ersten Arbeitsmarkt.
- Zeitarbeit hält Einfacharbeit in Deutschland. Diese ist aber auch mit einem geringeren Verdienst verbunden.
- Die Arbeitsbedingungen eines Unternehmens werden von den jeweiligen Tarifpartnern ausgehandelt: Die Zeitarbeit ist flächendeckend tarifvertraglich geregelt, meist mit Unterschrift der DGB-Gewerkschaften. Für die Zeitarbeitsbelegschaften sind die Betriebsräte der Zeitarbeitsfirmen zuständig.
- Personalpolitik ist und bleibt Aufgabe der Geschäftsführung. Wir wollen und können sie nicht an Gewerkschaften oder Betriebsräte abgeben.
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