Lohnentwicklung

Die Beschäftigten der Metall- und Elektro-Industrie haben in den zurückliegenden beiden Jahrzehnten deutlich an der wirtschaftlichen Entwicklung partizipiert. Ihr tatsächliches tarifliches Jahresentgelt stieg nominal von 24.530 Euro im Jahr 1990 auf 42.200 Euro im Jahr 2011 – das ist ein Zuwachs um fast 80 Prozent. Selbst unter Berücksichtigung der Preisentwicklung verbleibt noch ein Reallohnzuwachs von knapp 20 Prozent.

Im Schnitt der Jahre 1991 bis 2011 konnten sich die M+E-Beschäftigten über einen jährlichen Einkommenszuwachs von durchschnittlich 840 Euro freuen. Am kräftigsten machte sich der Zuwachs im Portemonnaie übrigens im Absturzjahr 2008 bemerkbar – mit einem Plus von 1.680 Euro, der größten Steigerung seit 1991.

Die Analyse der Tarifentwicklung zeigt zudem, dass die Reallohnsicherung in der Metall- und Elektro-Industrie fast immer gelungen ist. Nur in fünf von 21 Jahren war die Entgelterhöhung, auf das Kalenderjahr gerechnet, geringer als der zum Teil kräftige Anstieg der Verbraucherpreise.