Beschäftigung

Die M+E-Unternehmen haben ihr Versprechen eingelöst und in der Krise rechnerisch rund 815.000 Stammkräfte gehalten, obwohl es für sie keine Arbeit gab. Ganz zu vermeiden waren Beschäftigungsverluste allerdings nicht.

Seit dem Tiefpunkt der Krise im März 2010 haben die Unternehmen der M+E-Industrie bis November 2011 schon wieder über 190.000 Stammarbeitsplätze geschaffen. Der Beschäftigungsaufbau setzt sich in hohem Tempo weiter fort. Damit ist der Stellenabbau der Wirtschaftskrise (–216.000) fast vollständig wieder aufgeholt.

Nur 3,2 Prozent der Beschäftigten waren Mitte 2010 befristet – Tendenz sinkend (2008: 4,9 Prozent; 2009: 3,3 Prozent). 54 Prozent der Betriebe haben gar keine Befristungen. Zwar war jede zweite Neueinstellung der vergangenen Jahre befristet, etwa die Hälfte davon wurde aber später entfristet.